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F60-Lichterfeld Winter, © Andreas Franke
F60-Lichterfeld Details, © Die Piktografen
F60-Lichterfeld Führungen, © Kai Hüttner
F60-Lichterfeld Details, © Die Piktografen
F60-Lichterfeld Shows und Konzerte, © Die Piktografen GmbH
F60-Lichterfeld Details, © Die Piktografen
F60-Lichterfeld Details, © Die Piktografen

Das Wirkprinzip der F60


Abraumförderbrücke

Die Abraumförderbrücke ist eine den Tagebau überspannende Stahlkonstruktion mit eingebauten Bandanlagen, die Gewinnungsseite (Abraum) und Verkippungsseite (Halde) direkt miteinander verbindet. Die F60 diente der Freilegung der Braunkohle vom Abraum, d. h. den Erdmassen, die über dem Kohleflöz lagerten. Sie wurde nicht zur eigentlichen Kohleförderung eingesetzt. Die maximal mögliche Abtragshöhe des 13.500 Tonnen schweren Stahlgiganten war 60 Meter. Die Förderleistung beider Bagger betrug theoretisch 29.000 Kubikmeter pro Stunde, was einem Gewicht von 50.000 Tonnen entspricht. Mit dieser Menge Abraum könnte die Fläche eines Fussballfeldes rund 8 m hoch angefüllt werden. Die maximale Jahresleistung des Komplexes lag bei 130 Millionen Kubikmetern.


Größenvergleich mit Eiffelturm

Aufgrund ihrer Maße und der vergleichbaren Konstruktion wird die F60 auch der „liegende Eiffelturm“ genannt. Das 1889 erbaute Pariser Wahrzeichen war bis 1930 das höchste Bauwerk der Welt und hat der Lichterfelder F60 natürlich viele Jahre Geschichte und über 200 Mio. Gäste voraus. Würde man die F60 allerdings hoch aufstellen, so würde sie den Eiffelturm, der mit Antenne 324 m misst, um 178 m überragen. Noch heute, nach der Umrüstung, wiegt die F60 ca. 11.000 Tonnen und ist somit ca. 3.700 Tonnen schwerer als das Stahlgerüst des Eiffelturmes. Der Lichterfelder Stahlgigant aus dem ehemaligen
TAKRAF-Werk in Lauchhammer muss also den Vergleich zum Eiffelturm nicht scheuen.

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